Technische Eigenschaften
Beam min. length
to make the exchange
Beam max. length
Beam min. and max. width
Longer lengths possible
450 mm 30 m Min. 40 mm
Max. 450 mm
Ja
Angular min. dimensions
Plate min. and max. dimensions
Axis traverse Z
Axis traverse Y
40x40x3 mm Min. 40x10 h mm
Max. 450X330 h mm
650 mm 420 mm
Drilling min/max diameter
Machine positioning speed
Material feeding speed
Spindle max. rotation speed
Min.5 mm - Max.32 mm 9m/min. 5,5 m/min. 3.000 rpm
Spindle power
Unit rated current
Short circuit protection
4 Kw (6,1 optional) 25 A 10.000 A


Beschreibung

Vielseitige automatische vertikale Bohrmaschine mit einer Bohrspindel zum Bohren von Trägern, Flach- und Rohrmaterial sowie Profilen im Allgemeinen. Sie findet Einsatz im Metall- und Stahlbau und eignet sich sowohl für kleine als auch große Herstellerfirmen mit eigenem Vertrieb des Produkts. CNC-Maschine mit 4 im geschlossenen Regelkreis gesteuerten Achsen, von denen 2 über eine doppelte Positionskontrolle verfügen.
Dank der automatische Positionierung und Einspannung des Materials können am Stangenmaterial folgende Arbeiten ausgeführt werden:

Durchgehende Bohrung – Sackbohrung – Doppelte Bohrung – Gewindeschneiden – Langlochbohrung

Bohreinheit
- Eine vertikale Bohreinheit .
- Spindelaufnahme ISO 40 inkl. einer Spindel.
- Die Bohreinheit ist starr an einem Tisch befestigt, der mittels 4 Schlitten auf 2 Linearführungen vertikal verfahrbar ist; für eine höhere Unbeweglichkeit handelt es sich dabei um Rollenschlitten („Z“-Achse).
- Der Kopf, an dem die Bohreinheit befestigt ist, bewegt sich mit 4 Schlitten auf 2 linearen Führungen vor und zurück („Y“-Achse).
- Die Maschine arbeitet ohne Kühlmittel; es entstehen also keine Flüssigkeitsansammlungen am Boden.
- Externe Kühlschmierung des Werkzeugs.
- Interne Kühlschmierung des Werkzeugs (für Werkzeuge, bei denen diese Anwendung möglich ist).
- Die Maschine ist serienmäßig mit der „intelligenten FMB-Bohrkontrolle“ ausgestattet (vom Bediener auswählbar). Bei Aktivierung dieser Kontrolle wird verhindert, dass der Kopf sich im Werkstück zu weit vorwärts bewegt. Mögliche Brüche des Werkzeugs werden vermieden und zu hohe Beanspruchungen der Maschine beseitigt.
- Mit dem optionalen Zubehör HSC (halbautomatischer hydraulischer Werkzeugwechsel) kann der Werkzeugwechsel durch Betätigen eines Druckknopfs erfolgen, der die Spindel löst und einspannt.


Bearbeitungen
- Die Bohreinheit bewegt sich im schnellen Modus auf das Werkstück zu.
- Der Positionswert außerhalb der Bohrung kann eingestellt werden.
- Es besteht die Wahl zwischen 2 Arten von Spanbrechern: Bei einem wird der Vorschub des Werkstücks für eine Sekunde unterbrochen, während beim anderen das Werkstück vollständig aus der Bohrung austreten kann (speziell für tiefe Bohrungen).
- Tabelle der Werkzeugabmessungen.
- Tabelle der Spindelabmessungen.
- Wahl des Kühlschmiermittels: keines / außen / innen / innen und außen.
- Möglichkeit für Langlochbohrungen in jede Richtung.
- Die Langlöcher können durch Fräsen oder aufeinanderfolgende Bohrungen gefertigt werden.


Genauigkeit
- Referenzfahrt der Stange mit Lasersystem.
- Kugelumlaufschrauben für präzise gesteuerte Bewegungen der „Y“- und „Z“- Achse.
- Stufenlose Stangenmessung über ein „Berührungs“-System mit Laufrädern, das mögliche Messfehler verhindern kann.
- 2 vertikale Niederhalter vermeiden, dass das Material sich während seines Vorschubs hebt; jeder Niederhalter läuft auf 2 Schlitten, welche an 2 Linearführungen befestigt sind.
- 2 horizontale Spannstöcke; jeder Spannstock läuft auf 4 Schlitten, die an 2 Linearführungen befestigt sind.
- 2 vertikale Spannstöcke, die nur während des Bohrens aktiviert sind; jeder Spannstock läuft auf 1 Schlitten, der an 1 Linearführung befestigt ist.
- Messsystem des Werkstücks; zum Zyklusbeginn wird das Werkstück gemessen und dabei kontrolliert, ob die Größe jener des programmierten Werkstücks entspricht.
- Es besteht die Wahlmöglichkeit zwischen 3 verschiedenen Werkstück-Nullpunkten. Dies ist z.B. erforderlich, wenn die Bearbeitung im Verhältnis zur Mittellinie des Werkstücks erfolgt. Die Maschine erfasst die Ist-Abmessungen des Werkstücks und passt die Bearbeitungen an die Mittellinie an, indem automatisch der Positionswert geändert wird.


Vielseitigkeit
- Geringere Abmessungen im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen mit Rollenbahnen und Schubzangen.
- Unbegrenzte Stangenlänge.
- Kompakte Maschine, einfach zu transportieren und zu installieren; der Platzbedarf in der Werkstatt ist somit gering.
- Es besteht die Möglichkeit zur Bearbeitung zahlreicher Arten von Profilen, Trägern, Winkeln, aber auch von Rohren, UNP und Flacheisen.
- Dank des Wechselsystems der Spannstöcke können Bearbeitungen sowohl am Kopf als auch am Ende der Stange stattfinden.
- Bereits zugeschnittene Werkstücke können gebohrt werden, indem zuvor der anfängliche Schnittwinkel des zu bohrenden Werkstücks eingestellt wird.
- Die automatische Regelung der „Zugrollen“ erlaubt den stufenlosen Vorschub der Stange entlang der „X“-Achse ohne Längenbegrenzungen.
- Mit dem optionalen Zubehör PBPC (Programmierung über PC) kann die Maschine (via Internet) mit dem PC verbunden und extern programmiert werden.


- Möglichkeiten:
- Speicherung der programmierten Werkstücke
- Speicherung der ausgeführten Programme
- Halbautomatische Bohrungen.

Sonstige Merkmale
- Materialvorschub mit gehärteten und geschliffenen Zugrollen.
- Späneförderer mit Spänesammelbehälter.
- Der pneumatische Kreislauf hat die Aufgabe, die pneumatischen Zylinder und die Kühleinheit für die Bohrung zu versorgen.
- Bedienpult einschließlich Elektroanlage und Tragkonsole für den Industrie-PC in einer für den Bediener ergonomischen Position.
- Mechanische Schutzbarrieren mit Verkleidungen aus Polykarbonat für eine gute Sicht auf den Bearbeitungsprozess.
- Transportvorrichtungen auf Linearführungen mit Schlitten; diese verfügen über Tanks für die kontinuierliche Schmierung.
- 2 Meter freilaufende Rollenbahnen zum Tragen des Materials am Einlauf und Auslauf.
- 3 Liter-Öltank zur Kühlschmierung mit Füllstandanzeige und Meldung an der Bedientafel.
- Sensor für Materialende; kontrolliert das korrekte Ende der Stange im Vergleich zu den Angaben im Programm.
- Möglichkeit zur Fernassistenz durch FMB per Internet-Verbindung.

Arbeitsweise

Software-Merkmale Die Software wurde von FMB für eine problemlose Programmierung seitens des Bedieners entwickelt. Die Schnittstelle (Windows-PC) bildet ein Farb-Touchscreen zu 15 Zoll; sie ist mit Tabellen für die Familien der bearbeitungsfähigen Profile ausgestattet (HEA, HEB, IPE, UPN, ) und enthält die am häufigsten verwendeten Abmessungen dieser Materialien (der Bediener kann jedoch weitere Abmessungen hinzufügen). Arbeitszyklus Die Stange rechts von der Maschine positionieren; sie muss vor dem Laser für den Nullpunkt und hinter den Spannstöcken am Einlauf angebracht werden (Spannstöcke rechts). Beim Zyklusstart kontrolliert die Maschine den Positionswert der Stange (Höhe und Breite) und benachrichtigt den Bediener über etwaige Größendifferenzen. Sollte der Bediener diese Differenzen akzeptieren, positioniert sich die Maschine entsprechend den tatsächlich erfassten Maßen der Stange. Auf diese Weise werden etwaige Kollisionen und/oder Fehler beim Bohrvorgang vermieden, die durch die Abweichung zwischen den Ist- und Soll-Abmessungen entstehen. Die Stange bewegt sich bis zur Erkennung des Lasers für den Nullpunkt vorwärts; nach der Ablesung bewegt sie sich in der Arbeitsgeschwindigkeit. Während des gesamten Vorschubs der Stange sind stets vertikale Niederhalter (mit Rollen) eingeschaltet, die ein Anheben der Stange verhindern. Beim Bohren schließen sich außerdem vertikale Spannstöcke, welche die Unbeweglichkeit des Werkstücks steigern. Ebenso besteht die Möglichkeit zur Deaktivierung dieser Spannstöcke direkt in der Programmierung des Werkstücks, was eine erhebliche Zeiteinsparung darstellt. Sollten im Programm Bohrungen mit unterschiedlichen Durchmessern vorgesehen sein, werden diese nacheinander in der Reihenfolge ausgeführt, in der das Werkstück ausgearbeitet wurde. Der Bediener hat den Werkzeugwechsel vorzunehmen, wenn an der Bedientafel eine entsprechende Meldung erscheint. Es kann vorkommen, dass die Stange nach der Bearbeitung geschnitten werden muss. Zur Erleichterung dieses Vorgangs sieht das Programm der Bohrmaschine die Regelung der „Sägeblattdicke“ vor. Dieses System gibt automatisch die Dicke des Sägeblatts zwischen den diversen programmierten Werkstücken ein. Optional -FS - Spindel zu 6,1 kW und Drehung max. 3000 U/min. -HSC - Halbautomatischer hydraulischer Spindelwechsel -PBPC – Programmierung über PC



 
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